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IN PLANUNG:

20 christliche Kinder aus dem Torah Slum in Kairo

besuchen die Primarschule

Seit über einem Jahrzehnt leistet Life Vision for Development Pionierarbeit, u.a. im Bereich Bildung und Schutz für marginalisierte Kinder in der Müllsammlergemeinde Mokkattam in Kairo. 

Skyfall plant, dieses Erfolgskonzept zusammen mit Life Vision zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in Zarayeb Torah zu kopieren, einem Slum in der Nähe des Kairoer Stadtteils Maadi.

Männer und Frauen in Ägypten sitzen in einem Raum mit Computern und Bildschirmen

Nachhaltige Veränderungen erfordern sowohl Schulbildung als auch sicherere Umgebungen für Kinder.

 

Life Vision for Development leistet seit über einem Jahrzehnt Pionierarbeit in der Müllsammlergemeinde Mokkattam in Kairo. Dort, wo die Menschen aufgrund begrenzter Bildungsmöglichkeiten und wirtschaftlicher Marginalisierung in Armut gefangen sind. Skyfall plant, diesen Erfolg zusammen mit Life Vision in Zarayeb Torah zu wiederholen, wo Kinder mit denselben systemischen Hindernissen konfrontiert sind.

 

Die meisten Bewohner arbeiten in der Müllabfuhr, -sortierung und -verwertung, einige leben von weniger als 2 Dollar pro Tag. Selbst Recyclingarbeiter, die etwas mehr verdienen, vernachlässigen oft Bildung und Hygiene ihrer Kinder und halten diese so in der Armutsspirale gefangen. 

 

Ein entscheidendes Hindernis ist die tief verwurzelte Skepsis der Eltern gegenüber Bildung: sofortiger Verdienst durch Kinderarbeit wird der Schulbildung vorgezogen.

 

Um diese Denkweise zu ändern, müssen Familien darüber aufgeklärt werden, wie Bildung den Kreislauf der Armut durchbricht, den Schutz ihrer Kinder verbessert und ihnen langfristige Chancen eröffnet. Und es muss der ihnen durch die Aufgabe der Kinderarbeit erlittene Einkommensverlust materiell ausgeglichen werden. Es darf den Familien nicht schlechter gehen, als wenn ihr Kind nach wie vor Kinderarbeit leisten würde.

 

Geplant ist, vorerst mit 20 Kindern zu starten. Die finanzielle Unterstützung umfasst alles, um die Schulbildung der Kinder und ihren Schutz zu gewährleisten:

  • Schulgebühren

  • Schulmaterial (Uniformen, Bücher, etc.)

  • Materielle Unterstützung für Familien (Kleidung, Lebensmittelpakete, Hygieneartikel, Spielzeug für Kinder, etc.)

  • Medizinische Unterstützung für Familien (Operationen, Medikamente, medizinische Untersuchungen, etc.)

  • Lohn für einen Mitarbeiter von Life Vision (Gespräche mit den Familien, Kindern und Lehrern, Sensibilisierung, Beratung, Nachbetreuung, Überwachung der schulischen Leistungen, etc.)

  • Verwaltungs-/Finanzpersonal (Abrechnungen, Ausgabenverfolgung, etc.)

  • Transport (Hausbesuche, Einkauf von Materialien)

  • Verwaltungskosten (Büromaterial, Kommunikation)

  • Miete einer Räumlichkeit für die Elterngespräche etc. 

 

Die genauen Kosten stehen heute noch nicht fest. Es zeichnet sich aber ab, dass sich die Kosten des gesamten Jahresbudgets aufgeteilt pro Kind den Betrag von CHF 1’000 nicht übersteigen werden. Mit anderen Worten: Mit weniger als CHF 1'000 pro Jahr kann der Schulbesuch eines der Kinder mit allen erforderlichen Nebenkosten (wie oben aufgelistet) finanziert werden.

 

Das sind nach schweizerischen Massstäben bescheidene Beträge, in Ägypten sind es sehr grosse Summen. Hier kann man mit wenig Geld viel bewirken!

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